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Solis-Seminar Folge 76:Exportleistungsmanagement und Lastüberwachung mit CT

Verfasser:Ginl_mg_106 Zeit:2026-03-21 14:48:00.0 Seitenaufrufe:13

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1. Hintergrund

Die Lastüberwachung ermöglicht es Nutzern, über die SolisCloud-Plattform in Echtzeit zu sehen, was in ihrem System passiert, einschließlich:

•    Leistungs- und Energieverbrauch auf der Lastseite

•    Netzspannung, Strom, Leistung und Energie

•    24-Stunden-Lastüberwachung (Daten werden auch nachts hochgeladen)

Dies erleichtert das Verständnis des Haushaltsverbrauchs und des gesamten Systemverhaltens erheblich.

Diese Anleitung erklärt, wie die Lastüberwachung mit einer CT-Klemme eingerichtet wird.

2. Anwendbare Wechselrichter

Nachfolgend die Wechselrichterserien, die die CT-Lösung für Exportleistungsmanagement und 24-Stunden-Lastüberwachung unterstützen:

•    Funktion 1: Exportleistungsmanagement

•    Funktion 2: 24-Stunden-Lastüberwachung

Hinweis: Funktion 1 (Exportsteuerung) schließt automatisch Funktion 2 ein.

Wichtig:

Die CT-Lösung ist nur für Systeme mit einem Wechselrichter geeignet. Für Mehr-Wechselrichter-Systeme sollte stattdessen die EPM-Lösung verwendet werden.

3. Anwendung

1. Wechselrichter überprüfen

Die CT-Methode funktioniert nur bei Solis-Einphasenwechselrichtern mit integriertem CT-Port.

Einige Versionen haben stattdessen einen Meter-Port – bitte vor der Bestellung mit Ihrem Solis-Vertriebsmitarbeiter bestätigen.

2. CT-Installation

Die CT-Klemme wird verwendet, um den Leistungsfluss am Netzanschlusspunkt zu erfassen. Erreicht die Exportleistung das von Ihnen festgelegte Limit, reduziert der Wechselrichter automatisch die Ausgangsleistung.

Installationsregeln:

•    Die Klemme muss am Außenleiter (Phase) am Netzanschlusspunkt installiert werden.

•    Der Pfeil auf der CT muss zum Netz zeigen.

•    Befolgen Sie die Verkabelungsanweisungen in der Solis-Dokumentation.

Kabelanschluss der CT-Lösung

3. Bedienungsschritte

Nachfolgend zwei Einrichtungsoptionen, abhängig von der gewünschten Funktion:

Funktion 1: Nur 24-Stunden-Lastüberwachung (Smart Sensor)

Nach der Installation der CT-Klemme die folgenden Schritte ausführen, um die 24-Stunden-Lastüberwachung zu aktivieren:

Schritt 1: „Internal EPM Set“ auf dem LCD-Bildschirm des Wechselrichters öffnen

Advanced Settings → Passwort: 0010 → Internal EPM Set

Schritt 2: „LoadMonitor_CT“ auswählen (Option 5)

Advanced Settings → Passwort: 0010 → Internal EPM Set → Mode Select → LoadMonitor_CT

Schritt 3: 24H-Schalter aktivieren

Advanced Settings → Passwort: 0010 → 24H Switch → Enable

Schritt 4: Solis-Überwachungssystem konfigurieren

(Handbuch des Überwachungsgeräts beachten)

Funktion 2: Exportleistungsmanagement + 24-Stunden-Lastüberwachung (Smart Sensor)

Nach der Installation der CT-Klemme die folgenden Schritte ausführen, um Exportleistungsmanagement zusammen mit 24-Stunden-Lastüberwachung zu aktivieren:

Schritt 1: „Internal EPM Set“ auf dem LCD-Bildschirm des Wechselrichters öffnen

Advanced Settings → Passwort: 0010 → Internal EPM Set

Schritt 2: „Current Sensor“ auswählen (Option 6)

Advanced Settings → Passwort: 0010 → Internal EPM Set → Mode Select → Current Sensor

Schritt 3: „CT Sampling Ratio“ auf 3000:1 einstellen

Advanced Settings → Passwort: 0010 → Internal EPM Set → Mode Select → Current Sensor → CT Sampling Ratio → 3000:1

Schritt 4: 24H-Schalter aktivieren

Advanced Settings → Passwort: 0010 → 24H Switch → Enable

Schritt 5: Backflow-Leistungsgrenze einstellen

Wählen Sie, wie viel Leistung Ihr System maximal ins Netz einspeisen darf.

Advanced Settings → Passwort: 0010 → Internal EPM Set → Backflow Power

Schritt 6: „Failsafe ON/OFF“ auf ON setzen

(Standard ist ON)

Advanced Settings → Passwort: 0010 → Internal EPM Set → Failsafe ON/OFF

Schritt 7: Solis-Überwachungssystem konfigurieren

(Handbuch des Überwachungsgeräts beachten)

4. Zusammenfassung

Solis-Wechselrichter mit CT-Unterstützung können:

•    Den Lastverbrauch 24 Stunden am Tag überwachen, auch nachts

•    Exportleistung dynamisch steuern und die Ausgangsleistung des Wechselrichters anpassen, um unerwünschte Einspeisung zu verhindern

•    Systemstabilität verbessern und lokale Exportbegrenzungsregeln einhalten

Beispiel: Wenn der Haushaltsverbrauch sinkt, reduziert der Wechselrichter automatisch die Ausgangsleistung, sodass keine überschüssige Energie ins Netz eingespeist wird.

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